Straffes Programm für die Zukunft

Die Aktiven Vohburger blicken bei ihrer Jahresversammlung bereits auf 2020 voraus

 Vohburg (DK) Sie wollen sich auf dem Erreichten nicht ausruhen: Die Aktiven Vohburger schmiedeten bei ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend Pläne für 2018. Außerdem beleuchteten sie das vergangene Jahr.


Blick mit Zuversicht in die Zukunft: Das Führungsteam der AV mit Peter Schärringer (von links), Marcus König, Matthias Kolbe, Caroline Lindner und Werner Ludsteck.
Foto: Schabenberger

Immer treu dem Motto „Mensch, Natur, Kultur": Jeden dieser Bausteine berücksichtigten die Aktiven Vohburger bei ihren Aktionen im Jahr 2017. Im Bereich Mensch besuchten sie anlässlich des Ferienpasses mit rund 25 Kindern den Playmobil-Funpark. Bezüglich des Themas Natur wandelten sie bei einem Leuchtabend auf den Spuren der Nachtfalter unter der Anleitung Robert „Dackel" Hirmers. Mit einer Podiumsdiskussion holten die Aktiven nicht nur sechs Kandidaten der Bundestagswahl, sondern auch politische Kultur nach Vohburg.

„Obwohl wir 2017 viel geschafft haben, wollen wir weiterhin vorwärts marschieren", motivierte der Vorsitzende Marcus König die Mitglieder. Ein straffes Programm für die Zukunft ist schon zusammengestellt: Zwei Mitteilungsblätter sollen erscheinen, ein Aktiver Wandertag die Mitglieder entlang des Donaudurchbruchs führen und ein Weinfest auf dem Burgberg am Bürgerfestfreitag viele Gäste anlocken. Im Sommer dürfen sich die Ferienpasskinder beim „Überleben in der Wildnis" austoben, im Winter steht ein Vortrag auf dem Plan. Außerdem ist eine Politikveranstaltung zur Landtagswahl angedacht, bei der Bürger mit Kandidaten hautnah diskutieren können.

Auf einer Klausurtagung sollen noch mehr Pläne geschmiedet werden - rund um das Thema Fahrtrichtung 2020. „Wir müssen besprechen, welche Wünsche noch offen sind und wohin wir wollen. Und das einen ganzen Tag lang, nicht nur zwischen Tür und Angel“, erklärte König. Die gesteckten Ziele lassen sich auf Basis der – von allen Mitgliedern gelobten – Kassenführung von Caroline Lindner gut verwirklichen: Sie konnte eine positive Bilanz ziehen. Darüber hinaus erleichtert eine Satzungsänderung die Arbeit zukünftig. Die Wahlperiode der Vorstände wird verlängert. Sie sind jetzt nicht mehr zwei, sondern drei Jahre in ihrem Amt. So können sie sich tiefer in Ihre Aufgaben einarbeiten. Das wurde 2017 beschlossen und in der Abstimmung einstimmig angenommen. Durch den Jahresrückblick aus dem Stadtrat hielt die Beisitzerin und zweite Bürgermeisterin alle Mitglieder auf dem Laufenden, was Vohburg momentan bewegt.

Von Laura Schabenberger
DK: 17.04.2018